![]() |
![]() |
![]() |
AKTUELLE NEUERSCHEINUNG Begegnung mit dem Serienmörder Jetzt sprechen die Opfer Gebunden mit Schutzumschlag 336 Seiten / 13,5 x 20,8 cm ISBN 978-3-7700-1263-3 € 19,95 "Als wir den Weg hoch sind, habe ich mal kurz nach hinten gesehen und für einen Augenblick das Gesicht des Mannes erkannt: Der Gesichtsausdruck war voller Gier und Brutalität." "Wenn ich die Augen schließe und zu schlafen versuche, sehe ich dieses Gesicht." "Ich habe mich innerlich von mir verabschiedet. Als ich den Tod unmittelbar vor Augen hatte, da wurde alles weiß, einfach nur weiß." Serienmörder sind mittlerweile zum Stoff von Mythen und Legenden geworden. Sie schaffen es sogar bis in die Tagesschau. Über die Täter weiß man viel, über die Opfer wenig. Doch gerade mit Blick auf die Opfer drängen sich Fragen auf: Wer wird Opfer eines Serienmörders? Wo und wie passiert die Tat? Gibt es ein typisches Opferprofil? Oder ist jeder von uns gefährdet? Stephan Harbort hat die erste deutsche Studie zu Serienmord-Opfern durchgeführt und geht diesen Fragen auf den Grund. Er sprach mit den Opfern über die Täter - und mit den Tätern über die Opfer. Erstmals werden solche Aussagen zu lesen sein. Nach mehr als sechzehnjähriger Forschungsarbeit ist es Harbort gelungen, das Verhältnis von Opfern und Tätern zu entschlüsseln. Und er beantwortet Fragen, die uns alle angehen: Wie kann ich mich generell vor diesen Tätern schützen? Und was kann ich tun, wenn ich einem Serienmörder tatsächlich gegenüberstehe? Pressestimmen "(...) es ist beeindruckend zu lesen, wie die Überlebenden von Mordversuchen und Vergewaltigungen mit diesem Erlebnis rangen, wie sie über Jahre von bösartigen Gedanken gemartert wurden, wie sie sich selbst in die Psychiatrie einwiesen oder sich gar die Schuld daran gaben, dass ein wildfremder Mann auf sie schoss, sie vergewaltigte oder plötzlich wie von Sinnen auf sie einschlug. Harbort gelingen auch erstaunliche Einblicke in die Seelen des Opfers wie des Täters. Etwa als er schildert, wie ein Mann nach vollbrachter Vergewaltigung einen moralischen Anfall bekommt, die von ihm herbeigeprügelten Schwellungen seines Opfers mit Sonnenmilch versorgt, wie er die weinende Frau zu trösten versucht und traurig seufzt, es erwische "immer die Falschen". Sogar eine Cola trinken der Vergewaltiger und sein geschocktes Opfer nach den Stunden der Qual noch gemeinsam. Auch ist Harborts Collagetechnik ergiebig, bei der er die Erlebnisberichte von Täter und Opfer unmittelbar gegeneinanderstellt. Dadurch werden die manchmal arg unterschiedlichen Wahrnehmungen ein und derselben Situation deutlich. Wo das Opfer nur einen gefährlich grunzenden Bären vor sich sieht und um sein Leben fürchtet, glaubt der Täter, durch sensibles Gespräch eine Vertrauensbasis aufgebaut zu haben." Welt am Sonntag "Das Spannende hieran ist, dass Harbort sich nicht darauf beschränkt, anrührende Lebensgeschichten wiederzugeben, sondern Schilderungen von Opfern und Tätern gegenüberstellt - zum Teil in atemberaubender Schärfe." Hannoversche Allgemeine Zeitung "Gleichzeitig gibt das Buch wertvolle Hinweise zur Prävention und Verhaltenshinweise im Umgang mit Tätern." Bookmark "Das Buch rückt die Opfer in den Fokus, nicht die Täter. Denn erstere werden nur zu oft alleine gelassen mit ihren Gefühlen, Ängsten und Alpträumen." Westdeutscher Rundfunk "Ein ehrliches Buch." Mitteldeutsche Zeitung Über den Autor "Er ist der Kartograph des Serienmords." (Frankfurter Allgemeine Zeitung) "Der Kriminalbeamte Stephan Harbort gilt als führender Experte in Sachen Serienmord." (Süddeutsche Zeitung) "Harbort gilt als der Serienkiller-Experte unter den deutschen Kriminalisten." (Frankenpost) |