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Ein unfassbares Verbrechen Der Fall Monika F. Gebunden mit Schutzumschlag 255 Seiten / 13,5 x 20,8 cm ISBN 978-3-7700-1281-7 € 19,95 |
| 1 | "Ich war wie gelähmt, wie versteinert. Um mich herum passierte so viel. Ich fühlte mich total überfordert, in irgendeiner Weise zu reagieren. Ich blieb still und rauchte, dachte einfach an nichts. Da war eine Leere in mir, eine unendlich tiefe Leere." Am 7. Oktober 2006 wird Monika F. tot aufgefunden. Sie wurde erst vergewaltigt und anschließend erstochen. Den entscheidenden Hinweis auf den mutmaßlichen Mörder gibt Andreas Fischer, der Ehemann des Opfers. Als Justizvollzugsbeamter war er fünf Jahre verantwortlich für Jochen S. gewesen, einen vorbestraften Sexualstraftäter, der erst fünf Wochen zuvor wegen guter Führung vorzeitig aus der Haft entlassen worden war. Jochen S. gesteht die Tat. Ist dieser Sexualmord auch ein grausamer Racheakt? Bis heute liegen die genauen Umstände der Tat im Dunkeln. Doch der Mord wirft viele Fragen zum Strafvollzug auf: Wurde Jochen S. zu früh aus der Haft entlassen? Wie konnte er als ungefährlich gelten? Sind Sexualstraftäter überhaupt therapierbar? Andreas Fischer äußert sich im Gespräch mit Stephan Harbort zum ersten Mal öffentlich zu den Geschehnissen. Der Ehemann von Monika F. bricht sein Schweigen. Nun endlich kann er über den furchtbaren Mord an seiner Frau und die grausamen Folgen für seine ganze Familie sprechen. Er will aber nicht nur berichten, wie alles war, sondern er will auch das Vorgehen der Justiz unter die Lupe nehmen. So muss er zwangsläufig die zentrale Frage stellen: Sind Sexualstraftäter überhaupt therapierbar? Andreas Fischer beklagt dabei auch Missstände in der Sozialtherapie und fordert zu einem strengeren Vorgehen der Justiz auf. Ein erschütternder Bericht über eine schreckliche Tat und seine Opfer, aber auch eine kenntnisreiche Analyse der Geschehnisse und aller widrigen Umstände, die aufrüttelt. Ein Fall, der brisante Probleme im Strafvollzug verdeutlicht und zeigt, wie sich eine Familie unter widrigen Umständen zurück ins Leben kämpft. Doch die Ereignisse jenes Tages, an dem sich für Andreas Fischer und seine Kinder ein Abgrund von Wut, Angst, Verzweiflung, Leid und Trauer auftat, haben sich tief in ihre Seelen eingegraben. Pressestimmen "Eine unglaubliche Geschichte (…)" (Bayerische Rundschau, 16./17.06.2007) "Gemeinsam mit Andreas Fischer, dem Ehemann des Mordopfers, wird beschrieben, welche Folgen ein Mord für die Hinterbliebenen hat, für den Ehemann und vor allem auch für die Kinder." (Westdeutsche Zeitung, 20.06.2007) "Aus der Mitte des Schmerzes (…). Andreas Fischer hat die Tragödie in einem Buch aufgearbeitet." (Nordbayerischer Kurier, 30.06.2007) "(…) So romanhaft rasant beginnt eine wahre Geschichte, die Stephan Harbort im Hauptteil seines Sachbuches erzählt." (Frankenpost, 03.07.2007) "Fischer selbst schreibt, er wolle helfen, ein fragwürdiges System zu verändern." (Hofer Anzeiger, 03.07.2007) "Jetzt muss der Mörder hinter Gitter. Sein Wärter jedoch will mehr: Er hat aus seiner Sicht Schwachstellen bei der Therapie von Sex-Tätern aufgelistet und fordert zur Diskussion heraus." (Mitteldeutsche Zeitung, 06.07.2007) "Eine zweite und dritte Chance für Sexualmörder? Düsseldorfer Kriminalexperte attackiert Umgang mit Wiederholungstätern." (Welt am Sonntag, 29.07.2007) "Erschütternde Einblicke (…)" (Lausitzer Rundschau, 24.09.2007) "Ein Buch, das anderen Betroffenen Mut machen und zur Diskussion anregen soll." (ekz-Informationsdienst, 26.09.2007) |